Zwischenfrüchte tragen wesentlich dazu bei, modernen hochleistungsfähigen Pflanzenbau umweltverträglich und effektiv zu gestalten.
Dadurch sind Zwischenfrüchte nicht nur in Betrieben mit intensivem Hauptfruchtanbau und erosionsgefährdeten Flächen zu festen Bestandteilen in der Fruchtfolge geworden.
Aktuelle Förderprogramme und moderne Sorten erhöhen den Anreiz mit Zwischenfrüchten die Bodenfruchtbarkeit und damit die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit hochwertiger landwirtschaftlicher Produkte zu erhalten und für neue Produktionsziele bereitzustellen.
Der Anbau von Zwischenfrüchten fördert die Bodenfruchtbarkeit und bekämpft bei gezieltem Einsatz Krankheiten und Schädlinge.
Bild: Wurzel von Ölrettich
Ziele des Zwischenfruchtanbaus
- Hoher Eintrag an organischer Substanz als zusätzlicher Beitrag zur Humusbildung, wie z.B. mit dem Ölrettich SILETINA
- Schutz des Bodens vor Wind- und Wassererosion, wie z.B. mit dem Gelbsenf ASCOT
- Bekämpfung von Bodenkrankheiten und Nematoden: z.B. Vermindereung der Eisenfleckigkeit durch die Ölrettichsorten SILETTA NOVA, BENTO
- Stickstoff-Bindung über Winter und Schutz vor Verlagerung
- Aktivierung des Bodenlebens
- Verbesserung des Bodengefüges und der Bodenstruktur
- Futtergewinnung, z.B. mit Sommerfutterraps JUMBO, den Winterfutterrapssorten EMERALD, HERZOG oder FONTAN oder der Winterrübse JUPITER

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Zwischenfrüchte für Bodenfruchtbarkeit